Systematik zur Entwicklung von Geschäftsmodellen während der Produktentstehung

Zusammenfassung
Deutsche Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus und verwandter Branchen wie der Automobil- und Elektroindustrie nehmen im globalen Wettbewerb eine Spitzenposition ein. Um diese Position zu halten bzw. auszubauen, reicht es nicht mehr aus, sich auf einen technischen Vorsprung oder eine herausragende Qualität der Marktleistung zu verlassen. Vielmehr sind im Rahmen der strategischen Produktplanung innovative und ganzheitliche Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Ein Geschäftsmodell ist eine modellhafte Repräsentation der logischen Zusammenhänge, wie eine Organisation bzw. ein Unternehmen Mehrwert für Kunden erzeugt und einen Ertrag für die Organisation sichern kann. (Gabler Wirtschaftslexikon)

Bei vielen etablierten Unternehmen besteht aktuell ein Defizit, die frühen Phasen der Produktentstehung durch systematische Geschäftsmodellentwicklung zu unterstützen. Zusätzlich fehlen vielen Unternehmen die Erfahrungen zur Umsetzung dieser Geschäftsmodelle, zur Systematik der integrativen Entwicklung von Geschäftsmodellen, Produkt- und Produktionskonzepten.

Zunächst sind Optionen zur Gestaltung unternehmerischer Geschäftstätigkeit zu ermitteln. Dabei gilt es, sowohl heutiges Wettbewerbsverhalten, zukünftige Veränderungen im Unternehmensumfeld als auch spezifische Eigenschaften einer betrachteten Geschäftsidee zu berücksichtigen. Die identifizierten Gestaltungsoptionen werden in einem Variablenkatalog dokumentiert. Mittels geeigneter Kreativitätstechniken werden dann   konsistente Geschäftsmodell-Alternativen kombiniert. Für die Alternative mit dem größten Erfolgspotential wird abschließend ein Umsetzungsleitfaden, ein Masterplan, Business Plan zur Realisierung erstellt.

Schlüsselworte: Geschäftsmodell, Business Plan, Innovation, Design Thinking, Human centered business design

 

 

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